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Vertragsunterzeichnung am Georg-Büchner-Gymnasium

Intensivere Zusammenarbeit mit der Agentur für Arbeit Waiblingen

Gute Noten sind wichtig – aber eben nicht alles! Neben der Vorbereitung auf das Abitur ist es die schulische Aufgabe, die angehenden Erwachsenen auch bereits auf die Zeit nach dem Abitur vorzubereiten. Die demografische Entwicklung, die Digitalisierung und Automatisierung sind exemplarische Auslöser für einen umfassenden Strukturwandel in der Gesellschaft und am Arbeitsmarkt. Das spiegelt sich im Bildungsplan 2016 und der darin verankerten Leitperspektive der beruflichen Orientierung wider.

Am Georg-Büchner-Gymnasium (GBG) besitzt die Berufsorientierung seit vielen Jahren einen hohen Stellenwert. In diesem Prozess werden die Lehrkräfte nicht nur von Eltern und vom Förderverein Verein der Freunde des Georg-Büchner-Gymnasiums Winnenden e. V., sondern auch von externen Partnern unterstützt.

Mit der Agentur für Arbeit kooperiert das GBG seit über 20 Jahren. Diese Zusammenarbeit wurde in den letzten fünf Jahren ausgeweitet und mündet nun in das Konzept der Lebensbegleitenden Berufsberatung ein. Hierbei geht es um eine Institutionalisierung der Berufsberatung am GBG. Dies beinhaltet eine intensivere und nachhaltigere Unterstützung der Schülerinnen und Schüler bei ihrer beruflichen Orientierung. Die Agentur für Arbeit hat bundesweit zusätzliches Personal bereitgestellt, um den Schülerinnen und Schülern einen permanenten niederschwelligen Zugang zu ermöglichen. So ist die Berufsberatung auch am Georg-Büchner-Gymnasium präsenter und kann öfters sogenannte Schulsprechstunden oder auch Berufsorientierungsunterricht anbieten.

 Der Startschuss wurde am 06.03.2020 gemeinsam mit der Schulleitung, Vertretern der Agentur für Arbeit Waiblingen, Schülerinnen und Schülern der Oberstufe, Lehrerinnen und Lehrern, Elternbeiratsvertretern und Fördervereinsmitgliedern des GBG gefeiert. Nach einem Kurzimpuls zum Thema Wandel des Ausbildungs- und Arbeitsmarktes von Herrn Frank Klingenberg, Geschäftsführer operativ der Agentur für Arbeit Waiblingen, haben Frau Dagmar Lange, zuständige Berufsberaterin, und Matthias Bogucki, Beauftragter für Berufsorientierung, gezeigt, wie die Zusammenarbeit von Arbeitsagentur und GBG konkret ausgestaltet ist. Zum Abschluss wurde die Rahmenvereinbarung zur Berufsorientierung zwischen GBG und Agentur für Arbeit unterzeichnet.

 

Schul-Anmeldung und Coronavirus

Anmeldung im Verhinderungsfall

Liebe Eltern,

sollten Sie aufgrund von Corona-Schutzmaßnahmen nicht persönlich mit Ihrem Kind zur Anmeldung kommen können, tragen Sie die Daten zu Ihrem Kind bitte über die Online-Eingabe bei uns an, falls noch nicht geschehen. Wir werden das Kind dann vormerken und die offizielle Anmeldung zu einem späteren Zeitpunkt durchführen.

Ein Blick in die Zukunft: Brexit und Zölle

Experte erklärt komplexes Zollsystem

Als Vorbereitung auf das schriftliche Abitur erhielten die Schüler_innen des Wirtschaftskurses Besuch im Unterricht von dem Winnender Unternehmen ZSMP (Zollservice, Consulting, Logistik, Spedition). Im Rahmen einer Globalisierungseinheit referierte Geschäftsführer Michael Picco über die weltweiten Zollregelungen und ging dabei auf die Folgen des Austritts von Großbritannien aus der Europäischen Union ein. Zudem wurde der Fokus auf die unterschiedlichen Präferenzabkommen zwischen Staaten gelegt und die erhofften Vorteile von Freihandelsabkommen besprochen.

Viele Praxisbeispiele, die bei den Schüler_innen für Aha-Effekte sorgten, rundeten den Vortrag ab.

(Matthias Bogucki)

Interaktive Workshops bei Kärcher

Schüler erhalten Einblick in Großkonzern

Im Rahmen des Fachs Gemeinschaftskunde besuchten die Schüler_innen der 10. Klassen den Großkonzern Kärcher in Winnenden. Zwei Vertreterinnen von Kärcher empfingen die Jugendlichen, um ihnen zu Beginn die unterschiedlichen Abteilungen auf dem Werksgelände zu zeigen. Neben der Produktionsstätte und der Azubiwerkstatt konnten auch Einblicke in der Versuchshalle gewonnenen werden. Darin wurden aktuelle Produkte auf ihre Ausdauer und Beständigkeit bei Dauerbelastung getestet. Der Guide Mika Jorda, der bei Kärcher eine technische Ausbildung macht, beantwortete während der Tour fleißig die Fragen der Schüler_innen und des Lehrers.

Mit großer Aufmerksamkeit verfolgten die Schüler den Schilderungen zu den Ausbildungs- und Studienmöglichkeiten bei Kärcher. Gina Bay und Leonie Nagler, die im zweiten Lehrjahr eine kaufmännische Ausbildung machen, stellten zuerst anhand einer Präsentation den Aufbau, das Geschäftsfeld und Produktpalette des Unternehmens vor. Im zweiten Schritt gingen sie auf die Vielzahl an technischen und kaufmännischen Berufen bei Kärcher ein und gaben den Schüler_innen wertvolle Tipps für Bewerbungen.

Ein besonderes Highlight stellten die Workshops dar, die den Schülern kaufmännische Kompetenzen vermittelten. In einem simulierten Geschäftsfeld wurden die Stellen Einkauf, Produktion, Vertrieb und Marketing ausgeübt und vier Teams, jeweils stellvertretend für eine Volkswirtschaft, stiegen in einen Wettbewerb zum Bau von Papierfliegern ein. Eine Siegerehrung für das Team mit der größten Arbeitseffizienz rundete den 3,5-stündigen Nachmittag ab.

 

 

 

Ein Sturmtief sorgt für gute Laune

Winnender Mädels beim RP-Finale

Am gestrigen Montag, den 10.02.2020, reisten die Mädels der Wettkampfklasse II nach Nellingen, um dort das RP-Finale der weiblichen Handballerinnen von Jugend trainiert für Olympia zu absolvieren. Trotz „Sabine“ entschieden sich die Winnender-Mädels anzutreten und ihr Können unter Beweis zu stellen. Zwei Teams entschieden sich jedoch anders. Dies hatte zur Folge, dass nun jedes Team gegen jedes spielte.

Leider hatten unsere Mädels nicht viel mitzusprechen, da vor allem in der zweiten Halbzeit eines jeden Spiels die technischen Fehler Spielstände von 5:5 in eine Niederlage kehrten. Auch so manch fragwürdige Entscheidung des Unparteiischen trug zu Unmut über den Verlauf des Spiels bei.

Im letzten Spiel, gegen die Mädels aus Geislingen, sah es lange Zeit nach einem Sieg aus. Doch auch in dieser Partie kosteten die Fehlpässe, Schrittfehler und Fangfehler den Sieg. Schade.

Wenngleich die Punktebilanz eher traurig aussah, hatte das Turnier doch etwas Gutes: „Sabine“ hat die Mädels nicht beeindruckt, sondern interessanterweise eher gut gelaunt den Heimweg antreten lassen.

 

(Svenja Pleschke)

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