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Ein bisschen Wasser macht doch nix

Das GBG erfolgreich beim Winnender Schultriathlon

Am Freitag, den 6. Juli fand der jährliche Winnender Triathlon statt. Mit großem Ehrgeiz nahmen auch in diesem Schuljahr wieder alle Schüler_innen der Klassenstufen 5-8 sowie einzelne Schüler_innen der Klassenstufe 9 bis 11 am Triathlon teil.

Im letzten Jahr zu heiß, in diesem Jahr zu nass – So könnte man es kurz sagen.

Die erste große Regenwolke war zum Glück bereits über das Wunnebad hinweg gezogen, als die erste GBG-Klasse zum Wettkampf antrat. Ein bisschen aufgeregt war der ein oder andere Schüler schon kurz vor dem Startschuss. Aber dagegen halfen letzte Tipps der Sportlehrer_innen und die anfeuernden Zurufe der Lehrer_innen, Mitschüler_innnen und auch Eltern vom Beckenrand bzw. entlang der Strecke. Nachdem der erste Teil des Triathlons absolviert war, spielte es auch keine Rolle mehr, ob es regnete oder nicht; jetzt waren eh alle nass. Schnell zogen sich die Teilnehmenden T-Shirt und Schuhe an. Nun mussten die Rad- und Laufstrecken gemeistert werden. Jede Sekunde zählte bis zum Erreichen des Ziels.

Danach konnten sich die Triathleten bis zur Siegerehrung stärken, erholen oder weiter auch baden. Letzteres bot sich an, zumal sich im Laufe des Vormittags die Wolkendecke öffnete und die Sonne rauskam.

Auch in diesem Jahr erzielten die GBG-Schüler_innen wieder herausragende Ergebnisse:

Wettkampfklasse I Jg1:

  1. Platz: Leo Siegle
  2. Platz: Nicolas Ackermann, Lara Heidenwag
  3. Platz: Christian Kehn

Wettkampfklasse II Klassen 9 und 10

  1. Platz: Marisa Soldner, Kl. 10a
  2. Platz: Paul Kammerer, Kl. 9a

Wettkampfklasse III Klasse 7 und 8

  1. Platz: Anna Münchberg, Kl. 7c

 

 

12 Preisträger im 12. Jahr

Känguru-Wettbewerb erneut ein voller Erfolg

Auch dieses Jahr durften die Schülerinnen und Schüler des GBG am Mathematik-Wettbewerb Känguru teilnehmen. Wer sich diese Aufgaben unter www.mathe-kaenguru.de einmal näher angeschaut hat weiß, wie herausfordernd es ist, die 30 Aufgaben in 75 min zu bearbeiten, von „lösen“ ganz zu schweigen.

Verglichen mit den 911.000 deutschsprachigen Schülerinnen und Schülern, die sich beteiligt haben, gehörten diese Knobler des GBG zu den Besten ihrer Klassenstufe:

  • Tiago Lisboa-Spasov, 6a, 1. Preis und T-Shirt 2018
  • Hanna Bahmüller, 5c, 2. Preis
  • Leon Jung, 7b, 2. Preis
  • Aaron Fischer, 8c, 2. Preis
  • Sebastian Sartor, 9a, 2. Preis
  • Nico Häselbarth, 10b, 2. Preis
  • Jonathan Weber, 5a, 3. Preis
  • Lasse Siewert, 5a, 3. Preis
  • Jana Rieger, 6b, 3. Preis
  • Luca Jung, 7b, 3. Preis
  • Paul Kammerer, 9a, 3. Preis
  • Jana Jung, 10b, 3. Preis

Herzlichen Glückwunsch zu diesen tollen Ergebnissen!

Eure Organisatoren des Känguru am GBG

Gertraud Klauda & Martin Wiehler

Ein Markt und unzählige Möglichkeiten

Begegnungen rund ums Sozialpraktikum

Um Gutes zu tun, braucht es nur einen guten Willen und die Bereitschaft zu handeln. Eine Erfahrung, die viele Schüler_innen der Klassen 9 während ihres einwöchigen Sozialpraktikums an einer der zahlreichen mit dem GBG kooperierenden, sozialen Institutionen machen konnten. All die Erlebnisse, die in der sozialen Tätigkeit der Schüler_innen im Umgang mit hilfsbedürftigen Menschen gesammelt werden konnten, prägten die Wahrnehmung der Jugendlichen nachhaltig.

 

 

Stolz über ihre Tätigkeit, präsentierten die Schüler_innen der Ethikklasse 9 dann am 11.06.2018 ihre Institutionen im Markt der Möglichkeiten für die Klassen 8, die das Sozialpraktikum im nächsten Schuljahr selbst erleben werden. Mit zahlreichen Plakaten und Geschichten zu ihren Erlebnissen konnten die 9er so die Vorfreude der 8. Klässler auf das Sozialpraktikum wecken. Die Schüler_innen zeigten sich sichtlich zufrieden.

Am 27.06.2018 fand der Markt der Möglichkeiten dann sogar im Zuge der Inklusions-Messe des Rems-Murr-Kreises im Bürgerzentrum in Waiblingen statt. Hier hatten die 9er einen eigenen Stand und berichteten Messebesuchern mit professionellem Auftreten von ihren Erlebnissen und Erfahrungen, versuchten dabei auch, Menschen zur sozialen Tätigkeit zu motivieren. Für die Schüler_innen der 9. Klasse war die Inklusionsmesse eine gute Gelegenheit das Themenfeld nochmals zu vertiefen. Die Schüler_innen lernten viele Möglichkeiten kennen, wie man Menschen mit Handicap im Alltag helfen kann und welche Formen der Inklusion es gibt. Einige Schüler_innen der JG1 des GBG nahmen auch an der Messe teil. Ein wirklich gelungener Nachmittag. Ein herzliches Dankeschön sei hier an Herrn Kühner, den Veranstalter der Messe, gerichtet, der sich gemeinsam mit seiner Tochter sehr um das Wohl unserer Schüler_innen bemüht hat. Ein äußerst erfreulicher Abschluss für das Sozialpraktikum 2018!

 

 

Für weitere Informationen: https://www.inklusionsmesse-rmk.de/

 

Von Mathematik, Physik und Chemie nie genug kriegen

Der Tag der Wissenschaft an der Uni Stuttgart

Am Samstag, den 30. Juni 2018, besuchte ein fünfköpfiges Team der Jahrgangsstufe 1 bei strahlendem Sommerwetter den Tag der Wissenschaft der Universität Stuttgart. Juliane Eichinger, Jana Blessing, Lukas Kurz, Inga Schakimardanov und Leona Kunzi , begleitet von Mathematiklehrer Jürgen Maier, nutzen nicht nur die Informationsmöglichkeiten dieses Nachmittages, sondern konnten auch an diversen Stationen Naturwissenschaften „hautnah“ erleben“. In Demonstrations- und Mitmachexperimenten zum Thema Schwingungen und Wellen konnte man zum Beispiel mit Hilfe von polarisiertem Licht Spannungen in Plastikteilen (z.B. Geodreieck, Parabelschablone, Lineal) sichtbar machen, mathematische und physikalische Knobelaufgaben ließen die Köpfe rauchen. Spannend war auch der Versuch, mit einem Fahrrad zu fahren, bei dem die Lenkung nicht das Vorder-, sondern das Hinterrad steuerte. Eine ganz besondere Herausforderung stellte die Teilnahme am alljährlich stattfindenden Mathematikwettbewerb dar: In 90 Minuten mussten in der Gruppe drei anspruchsvolle Aufgaben – zwei aus der Mathematik und eine aus der Physik – bearbeitet werden. Hier erreichte unser Team einen sehr achtbaren Platz im Mittelfeld, der mit einer Anerkennungsurkunde honoriert wurde.

„Unser Wissen ist ein Tropfen, was wir nicht wissen, ist ein Ozean.“ (Sir Isaac Newton)

Delfin- und Walforschung auf der Insel Pico

Schwimmen mit Delfinen - Klettern in Vulkangesteinshöhlen – Wracktauchen in der Nacht – Ja, das alles habe ich bis jetzt auf meiner Forschungsexpedition auf die Azoreninsel Pico erleben dürfen!

Als es am Dienstag, den 19.06.2018, mit der Vorarbeit der Forschungsziele im IJM Heidelberg losging, stieg bei dem 15-köpfigen Forscherteam die Vorfreude immer mehr an und die Erleichterung war groß, als wir am darauffolgenden Tag wohlauf auf der zweitgrößten Azoreninsel landen konnten und uns ein sonnig schwüles Wetter empfing. Die Nähe zum Äquator machte sich bei diesem konstanten Wetter im Verlauf der ersten Woche bemerkbar, da sich fast jeden Tag die Sonne zeigte und die Lufttemperatur bei 25 Grad Celsius gleich blieb.

Am ersten Forschungstag, den 21.06.2018, hatten wir zwei Bootsausfahrten zu je drei Stunden, bei der wir schon gleich mehrere verschiedene Wal- und Delfinarten sichten konnten. Die Rundkopfdelfine und die großen Tümmler erfassten wir in sogenannten Sichtungsprotokollen, damit wir wiederkehrende Merkmale und Besonderheiten im Verlauf der zwei Wochen besser feststellen können. Die hellen Narben der Rundkopfdelfine bleiben ein Leben lang bestehen und lassen sich an der weißen Farbe erkennen. Mit Hilfe des Hydrophons lassen sich die Laute aufzeichnen, welche nach den Ausfahrten täglich ausgewertet werden. Neben Pottwalen und Seiwalen sichteten wir auch schon eine Schule von über 100 Fleckendelfinen mit einigen Jungtieren. Die gesamte Gruppe war sehr verspielt, schwamm unter unserem Boot hindurch und folgte uns mit mehreren, hohen Sprüngen.

Im weiteren Verlauf konnten wir auch noch die Gemeinen Delfine und die True-Wale sichten, welche sehr selten sind und erst 1913 entdeckt wurden. Es gibt nur sehr wenige qualitative Aufnahmen dieser speziellen Art der Schnabelwale, doch bei unserem Glück begann einer der True-Wale achtmal mit dem sogenannten Spyhopping oder Breaching, bei dem der Wal immer mit dem Kopf voraus kurz aus dem Wasser springt und horizontal wieder eintaucht.

Ein weiteres Highlight in der ersten Woche war das Schnorcheln mit Delfinen. Nachdem unser Skipper keine anderen Wale oder Delfine ausfindig machen konnte, bot sich uns die Alternative, zu den Delfinen ins Wasser zu gleiten. Die Delfingruppe war relativ schnell, es war jedoch toll, selbst zu erfahren, wie die Fleckendelfine unter und neben einem vorbei schwimmen, ohne die Angst haben zu müssen, angegriffen zu werden.

Abseits des Meeres befassten wir uns auch mit der Kultur, Sprache, Flora und Fauna, sowie dem Klima und dem Vulkanismus auf Pico. Um all unsere Forschungsziele durchzusetzen, teilten wir uns immer in Teams ein, die jeden Tag rotierten. So haben wir alle einen umfassenden Einblick bekommen! Vor allem die Besichtigung einer Vulkanhöhle und die Besteigung des Picos, Portugals höchster Berg, sowie der Besuch des UNESCO-Weltkulturerbes des Weinanbaus waren die Höhepunkte abseits der Delfin- und Walforschung. Der mit Vulkangestein durchgesetzte Boden ist sehr nährstoffreich, wodurch Pico für seinen guten Wein bekannt ist.

Da ich die Forschungsexpedition auch dazu nutzen wollte, um Tauchen zu lernen, absolvierte ich noch den PADI Advanced Open Water Diver. Während unserer Tauchgänge sahen wir viele bunte Fische und Korallen, wir konnten einen Seestern und Seeigel in der Hand halten und das absolute Highlight war das Tieftauchen in der Nacht. Das zuerst unheimliche Gefühl wurde innerhalb weniger Minuten durch pure Faszination ersetzt.

Durch das Durchlaufen eines Forschungsprozesses bekommt man einzigartige Einblicke und Erfahrungen, die viel tiefgehender sind, als bei einem normalen Touristenurlaub. Auch wenn der Alltag sehr stressig ist und viele Präsentationen und Dokumentationen auf dem Plan stehen, kann ich jedem nur empfehlen, sich für so eine Expedition zu bewerben.

Ausführliche Tagesberichte mit zahlreichen, eigenen Nahaufnahmen von Delfinen und Wale sind zu finden auf: https://de-de.facebook.com/Master-MINT-192632867417917/

Melhores cumprimentos! / Viele Grüße!

Katharina Vogl

 

 

 

 

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