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Von vielen Händen getragen

Die neuen Fünfer sind am GBG angekommen

Der erste Schultag nach den Sommerferien ist sicherlich für viele Schüler_innen ein spannender Tag. Endlich gibt es Antworten darauf, welche neuen Lehrer man bekommt oder wie der Stundenplan aussieht. Noch viel spannender ist es wohl aber, wenn man an eine völlig neue Schule kommt.

So konnten viele Fünftklässler ihre „Einschulung“ am Georg-Büchner-Gymnasium kaum erwarten. Am Mittwoch, den 11.09. fanden sich dazu unsere neuen Fünftklässler in Begleitung ihrer Eltern und Geschwister in der Herman-Schwab-Halle ein.

Die Klasse 6c eröffnete die Feier mit dem Lied „Chim Chim Cherry“ unter der Leitung von Herrn Behrendt. Die Schulleiterin Frau Bulling fand motivierende Worte für die Schüler_innen. An die Eltern gerichtet, betonte sie, dass Erziehung und Bildung weder nur in der Hand der Eltern noch allein in der Hand der Schule liege, sondern jeder seinen Beitrag dazu leisten müsse.

 

Dass das am Georg-Büchner-Gymnasium hervorragend klappt, bestätigte auch die Elternbeiratsvorsitzende Frau Luckert, die die Fünfer und deren Eltern auch herzlich begrüßte und über die vielseitige Elternarbeit am GBG berichtete. Das Unterstufentheater stellte auf unterhaltsame Weise verschiedene Szenen aus dem Lehrerzimmer und verschiedenen Klassenzimmern vor.

 

Flora Nasseri, die Schülersprecherin erinnerte sich in ihrer kurzen Ansprache an die Schüler noch an ihren eigenen Einschulungsnachmittag. Gleichzeitig nutze sie die Chance über die kommenden Angebote des SMV, wie das Patenfrühstück und die Schulhausrallye, zu informieren.

Nachdem das Orchester U Blow unter der Leitung von Frau Wittmer noch einmal einen musikalischen Beitrag dargeboten hatte, war es nun endlich soweit. Die Fünftklässler trafen zum ersten Mal ihre neuen Mitschüler_innen und ihre Klassenlehrer_innen. Die Klassenlehrer_innen überreichten den Kindern die obligatorische GBG-Umhängetasche, die sozusagen das Startpaket mit vielen wichtigen Informationen zur Schule enthielt.

Während die Fünftklässler sich anschließend auf den Weg zu ihrem Klassenzimmer machten und sich ein bisschen kennenlernen konnten, gab es für Eltern und Familie die Möglichkeit sich bei Kaffee und Kuchen untereinander und auch mit den unterrichtenden Fachlehrer_innen auszutauschen. Die Eltern der Sechstklässler hatten für ein reichhaltiges Kuchenangebot gesorgt und den Innenhof bei dem Grünen Klassenzimmer für ein gemütliches Beisammensein vorbereitet.

Wir wünschen allen Fünftklässlern einen guten Start am GBG und hoffen, dass ihr euch hier alle wohlfühlen werdet!

Willkommen zurück am GBG

Plan für den ersten Schultag

Polen neu entdeckt

Studienfahrt nach Danzig

Montag 15.07.2019

Um 9:15 trafen wir uns alle um gemeinsam nach Polen zu reisen. Zunächst fuhren wir nach München um von dort aus mit dem Flieger ins unbekannte Polen zu fliegen. Dies verlief reibungslos und sehr entspannt, da alles bestens geplant war. Angekommen in Danzig fuhren wir mit dem öffentlichen Nahverkehr in unser Hostel Patrol Guest Rooms, dort verstauten wir unser Gepäck und fuhren das erste Mal in die Stadtmitte von Danzig, um in einem Restaurant essen zu gehen.  In der Abendbeleuchtung konnten wir einen ersten Eindruck von der wunderschönen Altstadt gewinnen und die polnische Küche kennenlernen.

Dienstag 16.07.2019

Frühstück gab es bei uns im Hostel um 8 Uhr, danach fuhren wir erneut per ÖPNV in die Altstadt, um sie diesmal mit einem Stadtführer zu besichtigen. Der Stadtführer unserer Gruppe überzeugte durch viel interessantes Wissen über die Stadt und Wortwitz. Auch die Stadt war ganz entgegen meiner Vorstellung unglaublich schön und gut strukturiert. Zu Mittag hatten wir Freizeit, um Essen zu gehen und die Stadt auf eigene Faust zu besichtigen. Einige von uns bestiegen auch den Kirchturm der Marienkirche, eines der Wahrzeichen der Stadt. Nach der Freizeit fuhren wir in die knapp 50km entfernte Marienburg, die auch UNESCO Weltkulturerbe ist. Die Führung erwies sich nicht nur als interessant mit vielen Informationen über den Deutschen Orden, sondern auch als überraschend, da wir immer wieder von einem als Mönch verkleideten Mitarbeitern erschreckt wurden.

Mittwoch 17.07.2019

Am Mittwochmorgen fuhren wir recht früh mit der Bahn nach Gdingen, eine Hafenstadt in der Nähe von Danzig. Dort gingen wir in ein Aquarium am Hafen, wo uns eine Mitarbeiterin den Universität für Meeresbiologie empfing. Nach einem Vortrag über die Flora und Fauna in der Ostsee mikroskopierten wir verschiedene Schrimp- und Muschelarten. Ein besonderes Highlight stellte dann die Exkursion ans Ufer dar, da wir innerhalb von einer halben Stunde diverse Schrimps, Muscheln und zwei Quallen fangen und nach Betrachtung wieder ins Wasser gelassen haben.  Anschließend haben wir an einer Führung zur Bauhaus-Architektur teilgenommen, die typisch für das moderne Gdingen ist.

Donnerstag 18.07.2019

Polens Geschichte zur Demokratie wurde uns noch im Solidarnosc-Museum durch eine digitale Führung vor Auge geführt. Dies war sehr gut strukturiert und ohne Fehler ins Deutsche übersetzt. Die Originalbilder und Videos haben uns dann auch nochmal gezeigt, wie schwer die Geschichte für Polen war und dass diese nicht nur positiv behaftet war. Am Nachmittag fuhren wir dann mit einem Piratenschiff an die Westerplatte. Das ist der Punkt, an dem Deutschland Polen im 2. Weltkrieg angegriffen hat. Dabei erfuhren wir auch viel über die Geschichte des Hafens und des Angriffs.

Freitag 19.07.2019

Am Freitag war dann die Abreise wieder mit dem Flieger nach München und von dort aus mit dem Bus nach Winnenden.  Nach fünf sehr intensiven Tagen mit viel Sightseeing, Führungen und dem Genuss der polnischen Küche ging die Studienfahrt zu Ende. Sie hat mein Bild von Polen sehr positiv verändert.

Ayman Bajjaoui

 

 

Das Jahrbuch 2019 ist da!

Ab Dienstag, 23.07., für nur 9€

Das druckfrische, neue Jahrbuch 2019 ist während "Schule als Staat" ab Dienstag, 23.07.2019 für 9€ erhältlich.

Jäger oder Gejagter?

GBG-Schüler informieren sich über Haie

Am Montag, den 1.7.2019, besuchte die Klasse 9a/b in NWT einen Vortrag der Organisation „Sharkproject in der Schule“. „Sharkproject“ ist eine in Südafrika gegründete Organisation mit 160 aktiven Mitgliedern in Deutschland sowie weiteren Mitgliedern in Österreich, der Schweiz und zwei Mitgliedern auf den Philippinen und in Südafrika. Diese arbeiten alle ehrenamtlich und sind auf Spenden angewiesen.

90 Minuten lang erhielten wir einen interessanten, aber auch erschütternden Vortrag von Michael Fritz zu den Themen Haie als Topräuber und deren Aufgaben in der Ökologie, Haie in der Öffentlichkeit, Haiunfälle, Bedrohung der Haie und Haischutz. Während dieses Vortrags wurde uns allen klar, was für ein Unrecht und welche Brutalität den Haien angetan wurde und noch immer wird. Als Anschauungsobjekt brachte Herr Fritz eine echte Haiflosse im Schwarzmarktwert von 3000€ und einen Fanghaken (ca. einen halben Meter lang) mit. Ganz zum Schluss informierte uns Herr Fritz noch zum Thema Mikroplastik im Meer und demonstrierte am Beispiel einer 500 ml Reinigungsflasche, wie viel Mikroplastik in diesem Produkt enthalten ist, welcher ungefiltert ins Meer geht.

 

Luca Ricking, 9b

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