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Einer ruft „Rei“ und alle stehen in einer Reihe

Jugendtrainer geben Judo-Unterricht

Zu Beginn der Lektion rufen die Jugendtrainer Paul Walz, GBG-Abiturient,  und Jannes Rukatukl „Rei“ in die Schülergruppe und sofort ist klar: Alle Schüler sollen sich in einer Reihe aufstellen und verneigen sich.

Die Schüler der Klasse 9b waren im Rahmen des Sportunterrichts für zwei Doppelstunden zu Gast bei der Judoabteilung des SV Winnenden und wurden in die Kampfkunst des Judos eingeführt.

Neben der technischen Herausforderung verschiedener Wurf- und Rolltechniken, lernten die Schüler einiges über Disziplin, Körpergefühl, Krafteinsatz und erlebten Freude am miteinander Kämpfen.

 

 

Wie mit Viren hantieren

Malin Bauer belegt Kurs an der Deutschen Schülerakademie

"Ich habe in diesem Jahr an der Deutschen Schülerakademie teilgenommen, welche wegen Corona leider nur online stattfinden konnte. Es gab viele interessante Kurse mit allen möglichen Themen, sodass für jeden etwas dabei war. Jeder Kurs hatte einen oder mehrere Kursleitende die im Alltag mit dem jeweiligen Thema zu tun haben

Ich habe mich dann für den Kurs „Ebola, Corona & Co. Das Unsichtbare sichtbar machen“ entschieden. Die Leitung übernahmen Larissa und Tobias von Mach. Beide arbeiten bei Pharmakonzernen. Es ging hauptsächlich um Viren, zum Beispiel die verschiedenen Arten von Viren oder wie Viren unsere Zellen ausnutzen, um sich zu vermehren. Wir haben auch über das SARS Cov-2 Virus gesprochen.  Des Weiteren lernten wir verschiedene Methoden kennen, die man im Labor verwendet und wie in einem Hochsicherheitslabor mit besonders gefährlichen Krankheitserregern gearbeitet wird.

Die Akademie ging eine Woche und es waren Jugendliche aus ganz Deutschland, zwei aus Ägypten und einer aus China dabei, die dort eine deutsche Schule besuchen. Manchmal haben die Kursleitenden präsentiert, häufig mussten wir selbst in Gruppen recherchieren und dann unsere Ergebnisse vortragen.

Es hat wirklich Spaß gemacht an der Deutschen Schülerakademie teilzunehmen und ich konnte viel Neues lernen. Schade war, dass sie nur online stattgefunden hat, da man sonst die anderen Teilnehmer viel besser kennengelernt hätte und danach vielleicht auch noch Kontakt zu dem ein oder anderen hätte."

Malin Bauer, Jg2

Die Deutschen und ihre Nachbarn im Osten

Erfolgreiche Künstler*innen am GBG

Über 100 Preise räumten die Schüler*innen des Georg-Büchner-Gymnasiums beim diesjährigen Wettbewerb „Die Deutschen und ihre Nachbarn im Osten“ des Innenministeriums und des Ministeriums für Kultus, Jugend und Sport Baden-Württemberg ab. Das GBG gehört damit zu einer der erfolgreichsten Schulen in ganz Baden-Württemberg.

In diesem Jahr gestalteten die jungen Künstler*innen ein Bild zu einem der letzten Urwälder Europas, den Białowieża- Urwald, der in Polen und Belarus liegt. Die Schüler*innen der Oberstufe überlegten sich einen Roadtrip durch Osteuropa und stellten das dafür benötigte Reisegepäck in einem Stillleben dar.

Zu gewinnen gab es Büchergutscheine im Wert von bis zu 30 Euro, außerdem viele Sachpreise.

 9 Schülerinnen und Schüler waren mit ihrem Kunstwerk so erfolgreich, dass sie einen der begehrten Hauptpreise gewannen und in eine europäische Stadt ihrer Wahl reisen dürfen:

 Amelie Sülzle und Sonay Yasar (Kursstufe), Alina Schneider, Pauline Weber, Rabia Dogan, Amelie Hinkel, Antonia Kürschner, Ira Lisboa-Spasov und Disara Madani (Klasse 6).

 Eine kleine Ausstellung der gelungensten Arbeiten kann momentan im Rektoratsbau in der Schule angesehen werden.

 Herzlichen Glückwunsch an alle Gewinner!

 

 

„Von Mauern, Flucht und saurem Regen ...“

Leben in und nach der DDR, Sächsisches Geschichtscamp 2021

Zum zehnjährigen Jubiläum des Sächsischen Geschichtscamp reisten Schüler*innen in diesem Jahr nach Dresden. Schon zum zweiten Mal fand das Projekt in Kooperation zwischen dem Sächsischen Staatsministeriums für Kultus, des Landesamtes für Schule und Bildung und des Ministeriums für Kultus, Jugend und Sport Baden-Württemberg statt.

In verschiedenen Workshops arbeiteten die Schüler*innen an Themen der DDR-Geschichte, der Friedlichen Revolution und deren Folgen. Sie nahmen an Vorträgen teil, untersuchten Stasi-Akten, besuchten das ehemalige Stasi-Untersuchungsgefängnis in der Bautzner Straße in Dresden. Am spannendsten waren sicherlich die Gespräche mit Zeitzeug*innen.

Jutta Fleck, bekannt als „Die Frau vom Checkpoint Charlie“, wurde 1982 verhaftet, als sie mit ihren beiden Töchtern in die BRD fliehen wollte. Nach beinahe zwei Jahren Haft wurde Jutta Fleck von der BRD freigekauft und konnte aus der DDR ausreisen. Die Kinder, die inzwischen bei Jutta Flecks geschiedenem Mann untergebracht waren, blieben in der DDR. Bei ihrem Vortrag schilderte Jutta Fleck eindringlich den Kampf um ihre Kinder: sie wandte sich an die westdeutsche Presse, verteilte Flugblätter, sprach mit Politikern und sogar mit Papst Johannes Paul II.. Ihre bekannteste Aktion ist sicherlich ihre Demonstration am Checkpoint Charlie, bei der sie mit einem Schild die Rückgabe ihrer Kinder forderte. Erst 1988, nach sechsjähriger Trennung, sahen sich Jutta Fleck und ihre beiden Töchter wieder.

 

In diesem Jahr konnten auch zwei Schülerinnen des GBG, Viktoria Nadj und Denise Klauber (JG2), am Geschichtscamp teilnehmen. In einem kurzen MDR-Beitrag in der ARD-Mediathek wird über das Projekt in Dresden berichtet:

Hier geht es zum Beitrag in der ARD-Mediathek

 

Helles Licht fällt vom Himmel

Exkursion in die katholische Kirche St. Maria in Neustadt

Am Dienstag, 28.09.2021 machten sich die katholischen Schüler:innen der Religionsklasse 10 zu Beginn der 3. Stunde auf den Weg zur katholischen Kirche St. Maria in Neustadt, um die "Maria 2.0 - Ausstellung" von Lisa Kötter zu  besuchen und Kirche einmal ganz anders zu entdecken, zu erspüren und zu erfahren.

Obwohl das 1963 erbaute Kirchengebäude durch seine dunkle Betonfassade laut Leshao auf den ersten Blick von außen nicht besonders einladend wirkt, schafft das viele Holz im Kircheninneren eine angenehme und entspannte, fast schon gemütliche Atmosphäre. Die Schüler:innen fühlten sich dadurch beschützt, was auch durch die "umgedrehte Bootsform" des Kirchenschiffes zustande kommt. Maya beeindruckte die architektonische Dachfirstkonstruktion, die über dem Taufbecken in der Taufkapelle beginnt und im hellerleuchteten Christus über dem Altar endet. Ioanna konnte hier einen Zusammenhang zum Alpha und Omega der Kirche durch die Taufe, dem Anfang und Ende der Gemeinschaft in Jesus Christus und des christlichen Glaubens, erkennen. Chiara empfand das strahlende Licht im Altarraum, das direkt vom Himmel kommt und das Gebäude erhellt, als ein Zeichen für Gottes Anwesenheit in der Kirche.

 

 

Ohne die 93 Frauenporträt-Bilder von Lisa Kötter, die gerade für 14 Tage im Rahmen einer Wanderausstellung, ausgehängt waren, würde die Kirche aber irgendwie leer wirken, fasste Janosch am Ende zusammen, als die Klasse bereits wieder am S-Bahnhof die Rückreise gen Winnenden antrat. Tatsächlich werden die Seitenwände des Raumes aber immer wieder neu behängt, je nachdem, was im Kirchenjahr thematisch in der Gemeinde so ansteht.

(Text: Wernecke, Fotos: Maya Weishar, Kl. 10a)

 

 

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