Informationen für Grundschuleltern

Da in diesem Schuljahr kein Tag der offenen Tür vor Ort stattfinden kann, haben wir Informationen für Sie online bereitgestellt:

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Ihr GBG Winnenden

Auszeichnung für Bildungspartnerschaft zu Pandemiezeiten

Georg-Büchner-Gymnasium Winnenden und Kärcher führen ihre Bildungspartnerschaft im Digitalen fort und werden dafür ausgezeichnet

Die Pandemie wirkt in jedem Lebensbereich. Sie verhindert und provoziert. Provoziert zu Trotz – als Innovationsfreude und Einfallsreichtum. Die pandemiebedingte Kontaktreduzierung gefährdet die Lebendigkeit vieler Arten von Beziehungen, auch solche zwischen Bildungseinrichtungen und Wirtschaftsunternehmen. Bildungspartnerschaften zwischen Schulen und Unternehmen sind von nicht zu unterschätzendem Wert für die Berufsorientierung von Jugendlichen. Und eine solche Partnerschaft hat es geschafft, der Pandemie entgegenzutreten und trotz Shut-Downs und geschlossener Schulen eine Werksbesichtigung, und damit eine Begegnung von Schüler*innen und Unternehmen, auf die Beine zu stellen. Das allseits zu vernehmende Zauberwort lautet auch hier: digital. Gerade in verunsicherten Zeiten einer bedrohten Wirtschaftslage ist die Orientierung jugendlicher Menschen, die in einer nahen Zukunft den Schutzraum Schule hinter sich lassen müssen und mit der sogenannten Arbeitswelt konfrontiert werden, von großer Bedeutung. Von dieser Überzeugung getragen suchten zwei Bildungspartner eine Lösung: das Georg-Büchner-Gymnasium Winnenden und der Global-Player Kärcher. Nicht umsonst ist das Firmenmotto des in Winnenden ansässigen Familienunternehmens: Be the difference! Und so wurde ein Konzept entwickelt, das sämtlichen zehnten Klassen des Gymnasiums erlaubte, das Unternehmen zu besuchen. Lea Seybold und Vanessa Bönisch, die beide vor einem bzw. zwei Jahren einen begehrten Ausbildungsplatz zur Industriekauffrau bei Kärcher ergattern konnten, führten zusammen mit Gerrit Günther (DHBW-Student Digital Business Management) durch das Unternehmen. Die Schüler*innen erhielten Einblick in die verschiedensten Unternehmensbereiche. Indem sie (virtuell) ein eigenes Produkt entwickelten, durchliefen sie den vielgestaltigen Workflow von einer ersten Ideenphase über die Prototypentwicklung bis zur Serienfreigabe. Auch Vertriebsprozesse wurden durch anschauliche Praxisbeispiele von den Schüler*innen eigenständig gelöst und durchlaufen. Dabei wurde nicht versucht, einen persönlichen Besuch vor Ort durch einen virtuellen Besuch mit möglichst wenig Einbußen zu ersetzen. Die Möglichkeiten, die das Digitale bietet, sollten hier ausgelotet und stark gemacht werden. So wurde der wichtige Einblick in das Qualifikationsprofil der unterschiedlichen Unternehmensbereiche und -berufe – also: was brauche ich für welchen Job? – durch ein kniffliges Live-Quiz vermittelt. Praxis- und schülernah gab es Einblicke, die sogar Details des Bewerbungsverfahrens beleuchteten und Wertvolles den Schüler*innen mit auf ihren Weg in die Welt der Berufe und der Eigenständigkeit geben. Das Projekt der virtuellen Unternehmensexkursion wurde nun vom Land Baden-Württemberg für seine innovative Leistung im Bereich digitaler Bildungspartnerschaft ausgezeichnet. Einer zehrenden Pandemie trotzig zu begegnen ist erlaubt – ja sogar erwünscht, wenn es innovative Ideen und kreative Impulse freisetzt, die eine fruchtbare (Bildungs-)Partnerschaft lebendig halten. Die virtuelle Preisverleihung fand am 25. Februar statt und das GBG erhält für die Umsetzung ein Preisgeld in Höhe von 5000 Euro. Alle ausgezeichneten Projektideen sind unter https://www.bildungspartner-digital-bw.de/ zu finden.


Matthias Emrich

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3D-Druck-AG sorgt für saubere Luft

und der Förderverein sagt Danke

Die 3D-Druck-AG unter Leitung von Herrn Barek hat sich in diesem Schuljahr einem ganz besonderen und wertvollen Projekt gewidmet: der Produktion von CO2-Sensoren für die Klassenzimmer.

Nach einer Testphase werden in den kommenden Wochen alle Klassenzimmer mit einem CO2-Sensor ausgestattet, der den Anteil an CO2 in der Luft anzeigt. Studien belegen einen Zusammenhang zwischen dem Anteil an CO2 in der Raumluft und dem Anteil an Virusaerosolen, die COVID-19-Viren tragen können. Kurz-Info zeit.de

Als Dank für dieses Engagement für die Schule überreichte der Förderverein des Georg-Büchner-Gymnasium den vier Experten, Timon Barth (10a), Luca und Leon Jung und Daniel Schneider (10b) einen Büchergutschein.

Auch wir sagen herzlichen Dank für diesen Einsatz, von dem die gesamte Schulgemeinschaft profitieren wird.

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Bücher zum Leben erweckt

Anna Merklinger ist Schulsiegerin im Vorlesen!

Am Donnerstag, 10. Dezember erreichte der diesjährige Vorlesewettbewerb des Deutschen Buchhandels seinen Höhepunkt am GBG: In einem spannenden Finale zwischen den drei Klassensieger*innen Nelson Naventhan (6a), Anni Fleischer (6b) und Anna Merklinger (6c) setzte sich Anna am Ende gegen ihre beiden Mitbewerber*innen durch.

Vorangegangen waren Wochen der Vorbereitung in den Klassen, in denen die Schüler*innen Lieblingsbücher präsentierten, Leseproben daraus vorgetrugen und fantasievoll gestaltete Lesekisten bastelten. Und natürlich perfektes Vorlesen geübt hatten. Und da war einiges gefordert: eine lebendige Interpretation des Textes, flüssiges Lesen selbst eines unbekannten Textes, Spannungspausen, gute Betonung, abwechslungsreiche Lautstärke und Tempowechsel – eine Herausforderung, die die drei Finalisten in ihren jeweiligen Klassen bereits mit Bravour gemeistert hatten.

Im Finale präsentierten die drei zunächst ihre vorbereiteten Texte: Nelson hatte sich für eine Stelle aus Markus Stromiedels Zeitreise-Roman Die verlorene Stadt aus der Torwächter-Reihe entschieden, Anni präsentierte einen Auszug aus Schwesterherzen – Liebe und andere Geheimlichkeiten von Lucy Astner und Anna las aus J. K. Rowlings Harry Potter und der Gefangene von Azkaban vor. Und als ob sie es für ihre mitfiebernden Klassenkamerad*innen, die den Wettbewerb coronabedingt zuhause an den Bildschirmen live mitverfolgten, noch spannender machen wollten, lagen die drei nach dem ersten Durchgang noch Kopf an Kopf. Im zweiten Durchgang wurden ihre Lesekünste dann an drei Auszügen aus einem unbekannten Text auf die Probe gestellt: Der Schatz auf Pagensand des bekannten Kinder- und Jugendbuch-Autors Uwe Timm. Hier entschied Anna den Wettbewerb mit ihrem flüssigen und stimmlich spannend und abwechslungsreich gestalteten Vortrag dann für sich. Anna wird unsere Schule in der nächsten Runde des Wettbewerbs auf Kreisebene vertreten. Wir drücken ihr die Daumen dafür!

(Su)

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Zukunft mit Drive

GBG-Schüler*innen besuchen den Discover Industry Truck

Künstliche Intelligenz, Big Data und das Internet of Things sind Themen, die die Industrie branchenübergreifend bewegen und ihre Zukunft bestimmen werden. Denn diese Technologien machen die vernetzte Produktion der Industrie 4.0 möglich. Dabei ändern sich nicht nur die Produktentstehungsprozesse selbst grundlegend, sondern auch die Anforderungen an die dafür relevanten Berufsbilder. Berufe wie der von Ingenieurinnen oder Informatikern verändern sich stark und sind so facettenreich wie nie zuvor. Um Jugendlichen einen Einblick in diese Entwicklungen zu geben und für Berufe in den MINT-Disziplinen Mathematik, Informatik, Naturwissenschaft und Technik zu gewinnen, war DISCOVER INDUSTRY – ZUKUNFT MIT DRIVE von Mittwoch, 25. November, bis Freitag, 27. November 2020, am Georg-Büchner-Gymnasium in Winnenden zu Gast.

In der Industrie 4.0 verzahnt sich die Produktion mit modernster Informations- und Kommunikationstechnik. Produkte können nach Kundenwünschen hergestellt werden: Sportschuhe mit maßgeschneiderter Sohle und selbst gewähltem Design oder ein individuell zusammengestelltes Müsli. Die Smart Factory macht es möglich, Einzelstücke zum niedrigen Preis und in höchster Qualität zu produzieren. Die technische Grundlage hierfür bilden intelligente, digital vernetzte Systeme und Fertigungsprozesse. Dahinter stecken intensive Prozesse der Forschung, Entwicklung und Konstruktion, von denen Jugendliche oft kaum eine Vorstellung haben.

Im Truck erhielten die Mädchen und Jungen der Klassenstufen 9 und 10 einen multimedialen Rückblick in die Epochen der Industrie. Sie erfuhren, begleitet von den Coaches Dr. Domenic Kratzer und Arion Tomaras, wie sich die Industrie von der Mechanisierung und Massenproduktion über die Automatisierung bis zum Einzug des Internets der Dinge in die Fertigung entwickelt hat. Im Anschluss begaben sich die Jugendlichen selbst in die Rolle von Ingenieurinnen und Informatikern. Mit einem 3D-Scanner übertrugen sie beispielsweise einen Prototyp in ein Computermodell oder lenkten einen Roboterarm mittels einer exakten Koordinateneingabe. An einer intelligenten Produktionsanlage konnten die Klassen ihr Produkt konfigurieren und lernen, wie in einer Smart Factory Maschinen miteinander interagieren, damit der Kunde ein individuelles Produkt erhält.

 

 

 

 

 

 

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