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Die drei ??? im Klassenzimmer

Workshops und Livezuschaltung

Sie lösen Kriminalfälle seit 1968 und sind aus den Kinderzimmern nicht wegzudenken. Justus Jonas, Peter Shaw und Bob Andrews alias „Die drei ???“ übernehmen jeden Fall – und lösen diesen auch selbstverständlich. Mit über 50 Millionen verkauften Hörspielen und 30 Millionen verkauften Büchern gehören sie zu den erfolgreichsten Serien in Deutschland. In Kooperation mit der Schübi AG veranstaltete die SMV einen dreiteiligen Workshop der besonderen Art.

Am 22. Juni erläuterte der Nachlassverwalter der Grafikerin Aiga Rasch, welchen Beitrag die Stuttgarter Illustratorin (1941 – 2009) am Erfolg der Serie hatte. Von 1970 bis 1999 illustrierte sie über 100 Cover für die Jugenddetektivserie. Die teilnehmenden Schülerinnen und Schüler analysierten die heutigen Kinderbuchcover und verglichen sie mit typischen Kinderbuchzeichnungen aus den 1960ern und 1970ern. Dabei wurde der Fokus nicht nur auf das einzelne Bild, sondern auf das gesamte Buchlayout gelegt. Schnell wurde klar, dass das typische Layout bei „Die drei ???“ mit dem schwarzen Hintergrund sich stark von den klassischen Kinderbüchern unterschieden hat.

Im zweiten Teil vertieften die Teilnehmerinnen und Teilnehmer das Thema Covergestaltung und hatten die besondere Ehre, über eine Liveschaltung mit Andreas Ruch zu sprechen. Dieser ist seit mehreren Jahren der offizielle Illustrator der Serie und designt neben den Büchern auch viele „Die drei ???“ Merchandising Artikel. Die Schülerinnen und Schüler löcherten ihn mit Fragen rund um die Serie und seine Arbeit als Illustrator und Grafiker. Am Ende sorgten Autogrammkarten für strahlende Gesichter bei den Teilnehmerinnen und Teilnehmern, die sich mehrheitlich aus der Unter- und Mittelstufe zusammensetzten.

Am 13. Juli verlagerte sich der Schwerpunkt von der Grafik auf das Buch. Dieses Mal wurde der Autor Boris Pfeiffer live zugeschaltet. Der Berliner gehört seit 2005 zur Stammbesetzung bei „Die drei ??? Kids“ und schrieb bisher 80 Bände für die Serie. Zudem ist er auch Verleger des Bildbands „Aiga Rasch. Im Schatten des Ruhms“, der sich neben sehr vielen „Die drei ???“ Büchern im Bestand der GBG Schulbibliothek befindet. Er erzählte viele Anekdoten rund um die Detektivserie und hat sogar verraten, dass er aktuell an einem neuen Fall schreibt: Die Football-Falle. Am Ende erhielten auch hier alle 25 Teilnehmerinnen und Teilnehmer eine Autogrammkarte des Autors und die Schübi AG durfte sich über mehrere neue handsignierte Bücher als Geschenk freuen.

 

 

 

Goldener Schein in der Nikolauskirche

Koko-Reli auf Exkursion in Waiblingen

 

Am Mittwoch, 05. Juli 2023, besuchte die Religionsklasse 6a die orthodoxe Nikolauskirche in Waiblingen. Den Kontakt hierzu vermittelte Iason, der selbst orthodox-gläubig ist. Iason stellte im Religionsunterricht die Besonderheiten des orthodoxen Osterfestes vor. So kam die Idee auf, im Rahmen der Unterrichtseinheit „Unsere gemeinsamen Schätze“ dieses Jahr nicht eine evangelische oder römisch-katholische Kirche, sondern ein orthodoxes Gotteshaus zu besuchen und zu erkunden.

In Waiblingen begrüßte uns Pater Anastasios herzlich vor Ort. Er erklärte, dass die Kirche über 600 Jahre alt ist und einst katholisch war. Die Gemeindemitglieder kommen aus Griechenland, Serbien, Albanien, Russland, der Ukraine und natürlich auch aus Deutschland. Die Gottesdienste dauern an den Festtagen meist drei bis vier Stunden und der Gesang spielt dabei eine große Rolle. Eindrucksvoll ließ der Pater daraufhin seine Stimme erschallen. Typisch für orthodoxe Kirche ist die prunkvolle Ausstattung mit viel Gold und Ikonen. Am Ende des Besuchs durften wir sogar vor der Ikonostase im Altarraum ein Foto mit der ganzen Gruppe machen. Jetzt wissen wir, dass uns viel verbindet als Christinnen und Christen und wir wissen auch, was das Besondere am orthodoxen Glauben ist. Ein herzliches Dankeschön an Pater Anastasios, der sich so viel Zeit für uns genommen hat!

Viele Fragen und viele richtige Antworten

„Die vier π π π π“ beim Science Quiz in Stuttgart

Am Dienstag, den 4. Juli 2023 fand das diesjährige Science Quiz des Kepler-Seminars im Stuttgarter Rathaus statt. Bei dem Quiz treten Schüler‐Teams aus Stuttgart und der Region gegeneinander an und stellen ihr Wissen unter Beweis. Die Veranstaltung will bei Kindern und Jugendlichen Begeisterung für Wissenschaft wecken und diesen vermitteln, dass Naturwissenschaften Spaß machen können.

Der Wettbewerb ist unterteilt in zwei Durchgänge mit unterschiedlichen Schwierigkeitsgraden für die Sekundarstufe I – Schülerinnen und Schüler der Mittelstufe – und die Sekundarstufe II – Schülerinnen und Schüler der Oberstufe. Jede Mannschaft besteht aus 4 Mitgliedern (3 Spieler*innen und einem*einer Ersatzspieler*in). Als Vertreterinnen und Vertreter der Sekundarstufe II des Georg-Büchner-Gymnasiums traten Janosch Lustig (Jg1), Kristijan Manevski (Jg1), Lilith Schweikart (10c) und Nicole Masljukow (10b) unter dem Teamnamen „die vier π π π π“ (pi) an - welcher aber leider als „die vier TTTTTTTT“ aufgefasst wurde.

 Ab 9:00 Uhr nahmen 16 Oberstufenteams an der Vorrunde teil, von denen sich vier Teams für das Finale qualifizieren konnten. Das Team „die vier π π π π“ gehörte auch dazu!

 Nach einem gemeinsamen Mittagessen und der Mittagspause begann um 14 Uhr das Nachmittagsprogramm mit einem Musikstück der Band der Stuttgarter Musikschule. Ines Aufrecht, die Vertreterin der Stadt Stuttgart, begrüßte noch einmal alle Teilnehmenden. Dann fand das Finale der Sekundarstufe I statt. Im Anschluss folgte ein Vortrag von Prof. Dr. Clemens Richard, vom Institut für Organische Chemie der Universität Stuttgart zum Thema „Experimentelle Studien zur molekularen Evolution“.

Um etwa 15:45 Uhr fand schließlich zum Finale der Oberstufenteams statt, für das sich das GBG-Team qualifiziert hatte. Nachdem sich das Team durch eine Menge wissenschaftlicher Fragen gekämpft hatte, erreichten „die vier π π π π“ den vierten Platz.

Eine kleine Kostprobe der Fragen gefällig???

  1. Welche Theorie ist aktuell zur Entstehung des Mondes allgemein verfolgt?
    -Die Kollissionstheorie: Die Erde ist mit einem marsgroßen Weltraumkörper zusammengestoßen
  1. Welche Eingänge braucht man damit ein NOR-Gatter aktiv ist?
    -Wenn beide Eingänge inaktiv sind
  1. Wie schnell muss man eine Strecke, die man mit 15 km/h hochgefahren ist wieder runterfahren damit die Durchschnittsgeschwindigkeit auf 30km/h hinausläuft?
    -Es ist nicht lösbar 

 Gar nicht so leicht!

 Mit dem vierten Platz konnte das Team Urkunden und ein Preisgeld von 100€ für das MINT-Budget mit an das GBG bringen!

 Einen ganz herzlichen Glückwunsch für die tollen Leistungen und vielen Dank, dass ihr unsere Schule bei diesem Wettbewerb vertreten habt.

  

 (Lilith Schweikart, Nicole Masljukow, Li)

 

 

Hilfe für einen ukrainischen Jungen

Kasachischstämmige Schüler dolmetschen am Georg-Büchner-Gymnasium Winnenden

Wie können wir Kontakt aufnehmen zu einem Jungen, der zusammen mit seiner Familie aus der Ukraine geflüchtet ist, der unsere Sprache nicht spricht, unsere Schrift nicht lesen kann, der sich hier in Winnenden nicht auskennt und dessen Eltern gehörlos sind?

Was sich zu Beginn erstmal als äußerst kompliziert darstellte, gelang dann aber nach und nach immer besser.

Der 11-jährige Junge D. kam Mitte letzten Jahres zusammen mit seinen beiden Brüdern E. (15 Jahre alt) und B. (2 Jahre alt) und seinen gehörlosen Eltern aus der Ukraine nach Deutschland. Betreut wird die Familie von Frau L. von der Paulinenpflege Winnenden und von Frau Pfleiderer von der Opfer- und Traumaberatung Seehaus e.V. (Stuttgart).

Für D. war es dennoch sehr schwer, über Sprachgrenzen hinweg hier in Winnenden gut anzukommen.  Als Frau Pfleiderer deshalb im Dezember 2022 bei der Sozialethik-AG des Georg-Büchner-Gymnasiums nachfragte, ob wir hier nicht helfen könnten, waren wir sofort gerne bereit, uns einzubringen, da wir selbst kasachische Wurzeln haben, also Russisch sprechen und Kyrillisch schreiben können und zudem hier in Winnenden Fußball spielen. Beim ersten Treffen zusammen mit D., Frau Wernecke (unserer Lehrerin und Leiterin der Sozialethik-AG) und Frau Pfleiderer an unserer Schule, dolmetschten wir also erstmal alles, was zusammen besprochen werden musste. Wir übersetzten mündlich und auch schriftlich. D. freute sich sehr, mit uns Russisch sprechen zu können.

Wir schrieben D. mehrere Briefe auf Deutsch und Kyrillisch, tauschten so auch unsere Handynummern aus und verabredeten uns.

D. geht in die Geschwister-Scholl-Realschule in Winnenden und hat dort jetzt auch neue Freunde gefunden, mit denen er sich auch verständigen kann. Er hat sich mittlerweile gut in Winnenden eingelebt und spricht auch schon richtig flüssig Deutsch.

In der Ukraine spielte D. gerne Fußball, deshalb fanden wir hier schnell einen guten Draht zu ihm. Wir trafen uns regelmäßig an unserer Schule oder holten ihn von zu Hause ab und spielten Fußball, er kam sogar zum Probetraining beim FC Winnenden mit. Jedoch als er länger in Deutschland war, entdeckte er das Skaten mit dem Skateboard für sich. Als er mit dem Skaten anfing, war er auf einem Skatecamp, wo er so gut war, dass er Preise gewann, unter anderem ein Dauerticket für einen Skatepark in Stuttgart.

 

Maxim, Anton, Emilian aus der Klasse 7b

 

Polizei, Sozialarbeit oder doch lieber Handwerk?

Das BIZ unterstützt die Berufswahl

In den letzten Wochen machten sich alle drei 9er Klassen auf den Weg zum Berufsinformationszentrum nach Waiblingen. Dort wurden die Schülerinnen und Schüler sehr freundlich von Frau Lange von der Agentur für Arbeit, unserem langjährigen Bildungspartner, in Empfang genommen.

Im ersten Schritt erhielt jede Klasse allgemeine Informationen über das Berufsinformationszentrum und verschiedene Angebote, die das BIZ zur Verfügung stellt. Dabei sollten sich die Schülerinnen und Schüler auch direkt beteiligen und ihr Vorwissen aktivieren, was bei der Suche nach einem geeigneten Ausbildungsplatz oder Studiengang wichtig ist.

Im zweiten Schritt führten die Schülerinnen und Schüler an den Computern des BIZ, welche dort für alle zur Verfügung stehen, einen Interessentest durch. Dieser dauerte ca. 15 Minuten und lieferte den Schülerinnen und Schülern am Ende eine Auswahl an Berufen, die sich mit ihren Vorlieben decken. Von Raumdesignerin über Sozialpädagogin bis hin zum Ingenieur gab es zahlreiche unterschiedliche individuelle Ergebnisse. Einige Schülerinnen und Schüler bekamen dabei komplett neue Anstöße auf dem Weg zu ihrem Traumberuf, während andere in ihrer aktuellen Planung bestärkt wurden und verschiedene Jobs in ihrem angestrebten Berufsfeld kennenlernten.

Zum Abschluss gab es von Frau Lange noch einige Tipps für eine gute Bewerbung und für das im nächsten Schuljahr anstehende BOGY Praktikum. Mit zahlreichen neuen Anregungen auf dem Weg zum Traumberuf machte sich die Schülerinnen und Schüler auf den Weg zurück nach Winnenden. Ein besonderer Dank an dieser Stelle noch einmal an Frau Lange für ihren freundlichen und anregenden Input!

 

 

 

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